PRESTIGE HOTEL

BUDAPEST

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Stilvoll nächtigen

2015. 09. 07.

Früher verbargen sich hinter der unter Denkmalschutz stehenden Fassade des von József Hild entworfenen Gebäudes in der Vigyázó Ferenc utca graue Büroräume. Nun können hier Gäste aus der ganzen Welt entspannen, dinieren und arbeiten – und das auf höchstem Niveau. Die Rede ist vom neuesten Hotel der Hauptstadt: dem Prestige Hotel Budapest.

Knapp einen Monat ist es nun her, dass das Prestige Hotel im V. Bezirk unweit der Kettenbrücke seine Eingangs- und die 85 Zimmertüren öffnete. Acht Monate lang, bis Anfang März, wurde das Hotelgebäude renoviert, seit dem ersten April ist es für Hotelgäste geöffnet. „Momentan befinden wir uns noch in der Soft Opening-Phase“, so  Hotelinhaber Mazen Al Ramahi, „aber die vielen positiven Rückmeldungen, die wir bisher erhalten haben, stimmen uns optimistisch für die Zukunft des Prestige.“

Mazen Al Ramahi eröffnet mit dem Prestige bereits sein drittes Vier-Sterne-Hotel in Budapest, das sich fließend in den Stil seiner restlichen Quartiere einfügt. Das erste der Hotelkette war das Boutique Hotel in der Só utca. Nur vier Jahre später, 2010, folgte das Continental Hotel in der Dohány utca, und nun ergänzt das Prestige in der Vigyázó Ferenc utca das Portfolio um ein weiteres hochwertiges, modernes Hotel. Wer nun ein Déjà-vu erfährt, wenn er das prächtige Hotel betritt, der spürt richtig: Der edle, sanft-orientalische und doch puristische Stil des Prestige findet sich auch in den anderen Einrichtungen der Hotelkette wieder – die Innen- und Außenarchitekten aller Hotels sind die gleichen, es handelt sich um ein ungarisches Planungsbüro. Einheitlich sind die Hotels der Brand dennoch nicht – der Stil weicht überall ein klein wenig ab, immer wird das Design individuell auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt. „Gleich ist bei uns nur das hohe Niveau“, so Mazen Al Ramahi.

Kaum zu glauben, doch der Mann, der heute in der Lobby seines eigenen Vierstern-Superior-Hotels sitzt, begann seine Karriere in Jugendherbergen. Eigentlich ist Mazen Al Ramahi gelernter Elektroingenieur, doch als er Anfang der neunziger Jahre nach Ungarn kam, sprachen nur wenige im Land gutes Englisch. Diesen Vorteil konnte der palästinensischstämmige Jordanier nutzen und begann, in Jugendherbergen zu jobben. Später betrieb er selbst eine – und nun lebt Mazen Al Ramahi schon seit stolzen 25 Jahren in Ungarn. Entsprechend groß ist auch das Netzwerk des Hoteliers, und so verwundert es nicht, dass sich das Hotel einen prominenten Nachbarn dazuholen konnte. Anders als bei so vielen nachbarschaftlichen Beziehungen hat man sich mit dem nebenan beheimateten Restaurant Costes Downtown gesucht und gefunden. Das Michelin-Stern gekrönte Restaurant, das sich in Besitz des Sziget-Mitgründers Károly Gerendai befindet, hatte bereits seit Längerem Ausschau nach einem neuen Standort gehalten.

Die Zusammenarbeit zwischen Restaurant und Hotel brachte beiden Nachbarn nun die klassische Win-win-Situation. Das Costes Downtown sorgt für die Verpflegung der Hotelgäste und ist für das Prestige gleichzeitig Anziehungspunktfür Gäste von außen. Und wie Mazen Al Ramahi es auf den Punkt bringt: „Gibt es irgendwo in Budapest ein anderes Hotel, das Frühstück anbietet, das von einem Sterne-Koch zubereitet wurde?”

Mundpropaganda als Qualitätsmerkmal

Neben dem Costes Downtown hat das Prestige Hotel jedoch vor allem eine Zimmerqualität auf seiner Seite, die in vielen Budapester Hotels vergleichbarer Klasse schon mit den Jahren verblichen ist. In vier verschiedenen Zimmerkategorien kann sich der Gast einrichten: Standard, Deluxe, Executive und Suite. Jede Kategorie hat eine eigene Farbund Stilwelt, die dennoch homogen ist mit dem Rest des Hotels. Pastell- und Goldtöne wurden geschickt mit einem unaufdringlichen Vintage-Touch versehen, dezente Muster und Ornamente schaffen Gemütlichkeit. Hochwertigkeit aus, und wie man uns im Prestige erzählt, hat der Chef fast überall auch selbst Hand angelegt, um sich von der Stimmigkeit aller Einrichtungselemente zu überzeugen. „Wir vertrauen darauf, dass die gute Qualität uns Gäste bringt“, sagt Mazen Al Ramahi – und bisher scheint das gut funktioniert zu haben. Es gibt viele wiederkehrende Gäste. Die Hotels der Kette leben hauptsächlich von Mundpropaganda, die, wie man weiß, die beste Werbung ist.

Ein kleines, aber entscheidendes Detail, das den anspruchsvollen Service des Hauses repräsentiert, ist außerdem, dass es überall im Prestige kostenloses WLAN gibt. Sowohl für Touristen als auch für Geschäftsleute ist dies ein nützliches Angebot. Letztere können darüber hinaus den Hild Konferenzraum des Hotels nutzen. Zum Entspannen lädt dagegen ein gemütlicher Relax-Raum mit Jacuzzi, Sauna und kleinem Fitnessraum ein, Massagen werden auf den Zimmern angeboten. Und wenn man dann wieder hinausspaziert, vorbei an aufwendig an der Wand angebrachten, geschmackvollen Mosaik-Elementen, dann wünscht man sich auch als Budapester, Tourist zu sein: für ein paar schöne Stunden im Prestige Hotel.

http://www.budapester.hu/2015/05/08/stilvoll-naechtigen/

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